Herstellung von Cremehonig:

Wann stelle ich Cremehonig her
Cremehonig sollte ein bis zwei Wochen stehen, bevor er verkaut wird. Dann verändert er sich beim Kunden längere Zeit nicht mehr.
Den gesamten Cremehonig sofort nach der Schleuderung herstellen hat viele Nachteile:
Im Sommer haben Sie sowieso mehr Arbeit als in der Verkaufssaison.
Wenn Sie den gesamten Honig abfüllen benötigen Sie viele Gläser und wenn Sie den Honig nicht perfekt gerührt haben, besteht die Gefahr, dass er zu hart wird oder dass er Ausblühungen bildet.
. Wenn Sie den gerührten Honig in Eimern lagern, muss er zum Abfüllen erwärmt werden. Gelagerter Honig verändert seine Struktur - er wird beim erwärmen und wiederabkühlen wesentlich rauher
Wie kan man Cremehonig herstellen
. Cremehonig wird oft hergestellt, indem man wartet bis der Honig anfängt zu kristallisieren beginnt, und dann mit dem Rühren beginnt.
. Man muss warten und aufpassen, dass man den Zeitpunkt für den Rührbeginn nicht verpasst. Dies würde außerdemnach der Bearbeitung mit dem Honig-Tau besonders lange dauern.
. Sie erhalten in kürzester Zeit Cremehonig durch "impfen".
. Sie haben immer gleiche Bedingungen und Ihr Honig wird immer gleich.
. Taut man den Honig aber nur teilweise an, so wird der Cremehonig leicht rauh und wenig feinkörnig. Deshalb folgender Tip:
"impfen"
Tauen Sie den Honig vollständig auf. am besten bearbeiten Sie den Honig mit dem Honig-Tau und lassen Sie ihn z.b. über Nacht abkühlen.
Impfen Sie den Honig. Das heißt: ein oder ein halbes Glas Honig nur so weit anwärmen, daß er leicht und gut untergerührt werden kann.
Verwenden Sie dazu möglichst feinkörnigen Cremehonig (z.B. Löwenzahn aus dem zeitigen Frühjahr). Rühren Sie diesen in den verflüssigten und abgekühlten Honig ein.
Sie können schon am nächten Tage mit dem Rühren beginnen
Mindestens zweimal je Tag rühren! Die Rührzeit hängt von der Art des Rührgerätes ab. (je langsamer, desto länger)
Meist schon in 3 - 4 Tagen, ist der Cremehonig fertig.
Achten Sie darauf, dass das Rührgerät keine Lustblasen einarbeitet.
Wann ist der cremehonig fertig

Der Cremehonig ist fertig (d.h. er bleibt geschmeidig) wenn er beim letzten Rühren leichte Schlieren flüssigen Honigs an der Oberfläche bildet. ("Perlmuttglanz")
Bildet sich viel flüssiger Honig, so ist er überrührt d.h. kann relativ flüssig bleiben. (je nach Honigsorte).
Zu wenig gerührter Honig wird leicht hart und schnittfest.
Rührgeräte
Ein Rührgerät kann nur wirken, wenn es eine bestimmte Geschwindigkeit am äußeren Umfang erzeugt.
Homig wird nicht schon deshalb schaumig, weil das Rührgerät schnell läuft, sondern dann, wenn das Gerät Luft in den Honig mischt.
Das Gerät muß immer so herum laufen , dass es den Honig nach oben fördert. So wird in der Mitte keine Luft eingesaugt.
Die Rührflügel müssen immer ausreichend unter der Oberfläche des Honigs sein (ca 10 cm).
Häufig sind die Luftblasen nicht im Honig, sondern sie werden beim Abfüllen erzeugt.
Halten Sie das Honigglas ganz dicht unter den Abfüllhahn und arbeiten Sie mit einer Kippvorrichtung für den Eimer. Der Honigstrom bleibt dick, breitet sich aus und schliesst keine Luft ein.
Wenn sie so arbeiten bekommen Sie nur in den letzten Gläsern Lufteinschlusse - dort wo der Honigstrom nicht mehr dick genug ist!
Das Spitzenprodukt Honig-Tau - mit dem Spitzenverfahren
Honig-Tau   Andreas Hampe
Küssaburgstr. 10a    D - 79801 Hohentengen
Tel.07742/920440 FAX: 07742/920417    Email: info@honig-tau.de    Homepage: www.honig-tau.de